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BVB belohnt sich endlich selbst
Mit einem 3:1 Auswärtssieg kehrte unsere Truppe vom Spiel aus Kleve wieder und belohnte sich endlich für eine couragierte Leistung selbst, nachdem am Wochenende der Frust über das Unentschieden gegen Viktoria Goch noch groß war.
Im vorgezogenen Spiel des 8.Spieltags übernahm die Borussia das Spielgeschehen von Beginn an und führte nach einer super Kombination durch Ramiro Weidemann mit 1:0. Weitere gute Chancen in den nächsten 10 Minuten wurden aber leider wieder leichtfertig vergeben.
Kleve wurde nun stärker und konnte bis zur Pause ebenfalls einige gefährliche Angriffe auf das Bocholter Tor fahren, die aber bis zur Pause nichts Zählbares einbrachten.
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Nach der Pause entwickelte sich eine von beiden Seiten intensiv geführte Partie. Die Besten Chancen hatten Marcel Domke und Julian Bill, die freistehend den Ball nicht im Tor unterbringen konnten.
So kam es, wie es im Fußball so häufig passiert, nachdem der Ball im Strafraum nicht konsequent geklärt wurde, entschied der Schiedsrichter in einer unübersichtlichen Situation auf Strafstoß, den Umut Akpinar in der 75. Minute zum 1:1 Ausgleich verwandelte.
In der 79. Minute dann die erneute Führung der Borussia durch Basti van der Horst, der am schnellsten schaltete, als der Klever Keeper Polidefkis Minas einen schon sicher geglaubten hohen Ball noch aus den Händen gleiten ließ.
Martin Schüring war es dann, der nach einem tollen Pass von Julian Bill in der 83. Minute auf der linken Seite aus spitzem Winkel den Ball trocken in die lange Ecke schoss.
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3:1-Sieg in Kleve: Borussia Bocholt klettert auf Rang sechs

Erwartungshaltung: Martin Schüring, Ramiro Weidemann, Björn Terodde und Julian Bill (von links, dunkle Trikots) wollen mit dem BV Borussia Bocholt in der Fußball-Landesliga höher hinaus. (Foto: bri)
Bocholt/Kleve (grü) - Der BV Borussia Bocholt hat sich in der Fußball-Landesliga vorübergehend auf Rang sechs verbessert. Der Aufsteiger besiegte gestern Abend auswärts den 1. FC Kleve mit 3:1 (1:0) Treffern. Die Torschützen waren Ramiro Weidemann (5.), Bastian van der Horst (73.) und Martin Schüring (86.). Kleve hatte zwischenzeitlich durch einen Foulelfmeter zum 1:1 ausgeglichen (73.).
Im siebten Saisonspiel war das für die von Javier Garcia Dinis trainierten Borussen der zweite Sieg. Hinzu kommen vier Unentschieden, so dass die Bocholter als Aufsteiger bis dato eine sehr starke Saison spielen, weil sie auch erst einmal das Nachsehen hatten (1:2 daheim gegen den SV Grieth).
Für die Borussen war es gestern Abend auch ein besonderes Spiel. Denn sie traten schließlich beim klangvollen Namen 1. FC Kleve an und das Match fand auf dem alt-ehrwürdigen Bresserberg unter Flutlicht statt, vor einer ansprechenden Kulisse. Im Vorfeld hatte Garcia Dinis von einem „echten Highlight für die Spieler“ gesprochen. Weiter geht es mit der „englischen Woche“ für den BV Borussia Bocholt am kommenden Wochenende mit dem Auswärtsspiel bei Viktoria Buchholz.
Die Borussen begannen stark und nutzten die erste Gelegenheit durch Ramiro Weidemann zur frühen 1:0-Führung (5.). Die vom Ex-Bocholter Sebastian Kaul trainierten Klever machten mächtig Druck und der BVB konnte froh sein, zur Pause noch zu führen. Ein Treffer von Julian Bill wurde aufgrund einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Das wäre das 2:0 gewesen.
Der 1. FC Kleve hatte auch im zweiten Abschnitt mehr vom Spiel, die Bocholter taten sich weiter schwer. Aber es war schon ein verwandelter Foulelfmeter nötig, um die Bocholter in Bedrängnis zu bringen. Es war ein Strafstoß der Marke „kann, aber nicht muss“. Doch das 1:1 aus der 73. Minute „wirkte auf uns wie eine Befreiung“, so BVB-Trainer Javier Garcia Dinis. Nach einem Freistoß von Julian Bill, den der Klever Torwart nicht festhalten konnte, war Bastian van der Horst per Abstauber zum 2:1 zur Stelle (78.).
Martin Schüring sattelte vier Minuten vor dem Abpfiff das 3:1 drauf. Vorausgegangen war ein sehr guter Konter über Julian Bill. Maurice Bill traf kurz vor Schluss zum 4:1, doch auch hier entschied der Schiedsrichter auf Abseits. Sein Debüt im BVB-Dress gab Daniel Butenborg, der ein Jahr lang nicht mehr gespielt hatte und zuletzt für den FC Olympia Bocholt aktiv war.
BVB-Trainer Garcia Dinis konstatierte: „Wir sind froh über diesen Sieg. Wir sind froh, endlich einmal dreifach belohnt worden zu sein. Denn in einigen Spielen zuvor waren wir sehr dominant, sind aber nie mit einem Sieg belohnt worden.“ Gestern Abend in Kleve war das umgekehrt. Das hatte auch Garcia Dinis so erkannt: „Wir waren dieses Mal sicherlich nicht so dominant. Die Auftritte zuvor waren mutiger. Aber dieses Mal sind wir belohnt worden.“ Der BVB-Trainer sprach von einem „richtigen guten Start. Jetzt haben wir genügend Selbstvertrauen für die kommenden und schweren Aufgaben“. Schon am Wochenende bei Viktoria Buchholz werden die Trauben sehr hoch hängen.
Quelle: BBV
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1:3 - Minas verdarb sich die PartyVON HELMUT VEHRESCHILD - Quelle: RP-Online
Lange Gesichter in der Volksbank-Arena: Gegen Borussia Bocholt gab es gestern Abend eine 1:3-Heimniederlage. Gegenüber der 0:1-Pleite bei TuB Bocholt hatte FC-Trainer Sebastian Kaul die Viererkette umgestellt. Thomas Karcz fehlte aus beruflichen Gründen, dafür war Christian Giersch wieder dabei und verteidigte auf der linken Seite.
Marco Köster rückte in die Innenverteidigung, Patrick Braun nach rechts. Seine Geburtstags-Party hatte sich FC-Torwart Poli Minas wohl anders vorgestellt. Gerade mal fünf Minuten waren gespielt, da musste der gestern 36 Jahre alt gewordene Schlussmann auch schon hinter sich greifen. Sendags Ballverlust im Mittelfeld leitete den schnellen Konter der Gäste ein. Martin Schüring setzte sich auf der linken Seite durch, seinen Querpass schob Ramiro Weidemann zum 0:1 ein. Kleve mühte sich in der Folgezeit um den Ausgleich.
Kopfbälle von Klunder (21.) und Akpinar (26.) landeten jedoch in den Armen von Bocholts Keeper Tebroke. Dann kam auch noch Pech hinzu. Bocholts Kapitän Björn Terodde rettete auf der Linie (32.). Szenenapplaus für Lukas Nabbefeld, nachdem der Youngster übers halbe Feld marschiert und erst am Borussia-Torwart gescheitert war (35.).
Mit dem Ausgleich, der zur Pause verdient gewesen wäre, wurde es zunächst mal nichts. Und dann fiel auch noch Abwehrchef Timo Stock verletzungsbedingt aus, für ihn kam der Ex-Kellener Sven Otto in die Partie, ebenso der A-Jugendliche Rafael Piffko für Christian Klunder.
Riesenglück für die Klever, dass Poli Minas per Glanzparade gegen Marcel Domke die vorzeitige Entscheidung vereitelte (61.). Gejubelt werden durfte dann doch noch. Ercan Sendag wurde im Strafraum zu Fall gebracht, den Elfer verwandelte Umut Akpinar zum 1:1-Ausgleich (74.).
Und dann geschah das Unfassbare: Minas glitt das Leder aus den Händen, van der Horst staubte zum 1:2 ab (79.). Schüring besorgte die endgültige Entscheidung zum 1:3 (83.)
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Kleve und ein Geburtstagskind gehen leer aus
Quelle: NRZ - vonBjörn Mende
Kleve. Poli Minas feierte gestern seinen 36. Geburtstag. Lange hielt der Torwart des 1. FC Kleve sein Team im vorgezogenen Landesliga-Vergleich mit dem BV Borussia Bocholt im Spiel, am Ende aber ging auch er leer aus – mit 1:3 (0:1) verlor Kleve gegen den Aufsteiger.
Dabei hatte der Abend für den FCK schon schlecht begonnen, weil Ramiro Weidemann in der sechsten Spielminute einen Konter zur Bocholter Führung verwertete. „Blöder kann es kaum laufen, als gegen eine so konterstarke Mannschaft in Rückstand zu geraten“, wusste FCK-Trainer Sebastian Kaul. „Aber wir haben im Spielaufbau auch immer wieder haarsträubende Fehler gemacht.“
Gegen den heranstürmenden Bußkamp verhinderte Minas ein weiteres Gegentor (21.). Christian Giersch dagegen hatte in der stärksten Klever Phase die größte Chance zum Ausgleich, doch sein Kopfball wurde auf der Linie geklärt (32.). Minas hielt auch gegen Marcel Domke stark (61.), bevor Umut Akpinar für aus dem Spiel heraus phasenweise zu harmlose Klever per Elfmeter ausglich (71.).
120 Sekunden später aber ließ das zuvor so starke Geburtstagskind – von Gegenspielern bedrängt – den Ball aus der Hand rutschen, Bastian van der Horst war der Nutznießer. Martin Schüring legte sogar noch das Bocholter 3:1 nach (85.). Einen Vorwurf wollte Kaul Minas aber nicht machen: „Poli ist seit Wochen unser bester Mann.“
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