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GSV Moers- Borussia Bocholt - 5. Spieltag PDF Drucken E-Mail

Disziplin und Einsatz sichern Punkt in Moers

Mit einer über 90 Minuten tollen kämpferischen Leistung entführt die Borussia nicht ganz unverdient einen Punkt beim Aufstiegsaspiranten.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Borussia mit ihrem kompakten Spiel nur in den ersten zehn Minuten der ersten Halbzeit gefährliche Situationen der Moerser zuließ.

Leider konnten die eigenen Konter auf dem gewöhnungsbedürftigen Kunstrasenplatz nicht konsequent zu Ende gespielt werden.

Dennoch ergaben sich durchaus Chancen mit 1:0 in Führung zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel verstärkte Moers den Druck und unsere Mannschaft ließ sich zu sehr in die Defensive drängen. In der 60. Minute erzielte Moers nach einem Eckball das 1:0 als die Defensive nicht konsequent agierte.

Anschließend verstärkte Borussia wieder ihre Angriffsbemühungen und kam nach einem Freistoß kurz hinter der Mittellinie durch Maurice Bill zum Ausgleich. Roy Nijman kam nicht richtig mit dem Kopf zum Ball und irritierte den Torhüter der Moerser und der Ball flog zum Ausgleich ins Netz.

Anschließend hätte sowohl der GSV als auch die Borussia durch diverse Konter das Spiel jeweils für sich entscheiden können.

Am Ende steht ein durchaus verdienter Punkt gegen einen Aufstiegsaspiranten.

Borussia Bocholt mit dem Glück des Tüchtigen


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Ramiro Weidemann und Marc Steffen durften sich gestern nach dem Abpfiff freuen, denn dem Spitzenteam GSV Moers hatten sie einen Punkt abgenommen. (Foto: bri)

Quelle: BBV-Net - Bocholt/Moers - Borussia Bocholt zeigte sich eine Woche nach der bitteren 1:2-Niederlage gegen den SV Grieth gestern bestens erholt. Der Aufsteiger konnte dem Titelkandidaten GSV Moers ein 1:1 (0:0) abknüpfen und bestätigte damit einmal mehr Trainer Javier Garcia Dinis.

Der hatte nach den vorangegangenen Spielen stets betont, dass sein Team fußballerisch in der Liga voll mithalten kann. In Moers stellte das die Borussia erneut unter Beweis, auch wenn Garcia Dinis diesmal anerkennen musste, dass der Gegner diesmal individuell und spielerisch besser besetzt gewesen war. „Aber wir haben uns den Punkt hart erkämpft und diesmal das Quäntchen Glück gehabt, das uns in der Vorwoche fehlte. Das Remis ist zwar etwas glücklich, aber nicht unverdient“, sagte Garcia Dinis, dessen Team nun auf Platz elf liegt.

Der Aufsteiger geriet in den ersten zehn Minuten mächtig unter Druck und konnte sich erst nach und nach davon befreien. Große Chancen konnte der Favorit aus Moers bis dahin aber nicht verbuchen. „Unsere Defensivleistung war einfach enorm. Ich glaube, dass wir noch nie so viel gelaufen sind wie in diesem Spiel“, sagte Garcia Dinis. Dem GSV Moers wurde so auf dem Feld kaum Platz gelassen und war dazu gezwungen, die Bälle hoch in den Strafraum zu schlagen. Dort waren aber entweder die Innenverteidiger Björn Terodde und Bastian van der Horst oder Torwart Marc Tebroke zur Stelle.

Da die Borussia in der Defensive stark gefordert war, konnte sie allerdings kaum Akzente nach vorne setzen. So blieb es in Halbzeit eins lediglich bei zwei Möglichkeiten, die beide Ferit Turgay besaß. Doch erst Strich sein Schuss knapp am Pfosten vorbei (15.), dann war der Moerser Torwart Christoph Straußzur Stelle (38.).

Nach der Pause wurde der Moerser Druck noch größer. Doch die Borussia stemmte sich erneut mit aller Macht gegen einen Rückstand. In der 55. Minute hatte sie das Glück des Tüchtigen, dass der gegnerische Stürmer den Ball aus knapp zwei Metern noch per Direktabnahme über das Tor schoss. In der 58. Minute passierte es aber dann doch: Die Borussia verlor nach einem Eckball kurz die Zuordnung und geriet durch den völlig frei stehenden Moerser Matthias Fröhlich mit 0:1 in Rückstand. „Aber wir haben auch danach nicht aufgesteckt. Das nehme ich als sehr positiv aus dieser Begegnung mit“, so Garcia Dinis.

Und der Aufwand, den die Borussia betrieb, wurde belohnt. Denn als Maurice Bill in der 69. Minute einen Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum schlug, verfehlten Freund und Feind den Ball, der zum Jubel der Borussia plötzlich im Tor lag. „In der Schlussviertelstunde haben wir uns dann sehr weit zurückgezogen und waren gezwungen, etwas Beton anzurühren“, sagte Garcia Dinis. Sein Team hatte aber durchaus die Chance auf einige Konter. „Die haben wir aber nicht konsequent genug ausgespielt, sonst wäre womöglich noch mehr drin gewesen. Aber ich will mich nicht beschweren“, sagte Garcia Dinis. In der 89. Minute musste er noch mit ansehen, wie Björn Terodde wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah.

GSV Moers vergibt zu viele Chancen

Quelle: NRZ - Moers, 18.09.2011, Uwe Zak

Nach drei Minuten hätte Fußball-Landesligist GSV Moers in seinem Heimspiel gegen den BV Borussia Bocholt mit 3:0 führen müssen. Doch zweimal GSV-Kapitän Hrvoje Vlaovic, einmal Benjamin Koncic trafen entweder nicht oder scheiterten am glänzend aufgelegten Bocholter Keeper Marc Tebroke. Der sicherten den Gästen schließlich auch das verdiente 1:1 (0:0).

Zwar stellte Moers die deutlich bessere Mannschaft. Doch entweder agierte die Elf von GSV-Trainer Werner Wildhagen zu hastig oder zu ungenau vor dem Gehäuse der Gäste. Die versuchten ihr Heil in der Defensive. Und das machten sie gar nicht einmal schlecht. Auch wenn in der ersten Viertelstunde immer wieder vielversprechende Vorstöße über die rechte Angriffsseite der Moerser liefen – angeführt vom schnellen Christian Sachmann. Doch Zählbares sprang für beide Mannschaften dabei nicht heraus. So blieb es beim 0:0 zur Pause. Auch deshalb, weil 30 Minuten kaum noch etwas über rechts versucht wurde.

Nach dem Wechsel wurde die Seite wiederbelebt. Doch Tebroke brachte die Gastgeber schier zur Verzweiflung. Allein Mike Möllensiep hätte vier Tore machen können (37., 47., 55., 71.), dreimal war der Gäste-Torhüter zur Stelle, einmal war das Tor viel zu niedrig.

Doch in der 58. Minute klingelte es endlich im Borussia-Kasten. Die Ecke von Mike Manske verlängerte Vlaovic per Kopf auf Matthias Fröhlich, der wiederum per Kopf zur verdienten Führung traf.

Die Freude währte nur elf Minuten. Dann erhielten die Gäste einen Freistoß im Mittelfeld. Maurice Bill visierte den Kopf von Roy Nijman an. Doch mit Hilfe des böigen Windes verfehlte der den Ball – genau wie Christoph Strauß im GSV-Tor. So fiel glücklich das 1:1. Abseits oder nicht ist egal: Schiedsrichter Sebastian Frank gab den Treffer.

Nun hatte es den Anschein, dass die Gäste mit der Punkteteilung zufrieden seien. Noch defensiver als zuvor lauerten sie halbherzig auf Konter. Als dann Vlaovic in der 88. Minute einen Freistoß von rechts erstklassig aufs linke Lattenkreuz zirkelte, krönte Tebroke seine tolle Leistung mit einer Glanzparade – und sicherte Bocholt einen Punkt. Am Ende sah Bocholts Kapitän Björn Terodde nach wiederholten Foulspiel noch gelb-rot (89.)

 

Lange Gesichter beim Anhang – der GSV knackt den Riegel nicht (RP) 
19.09.11 RP, Jürgen Schroer 


Lange hatte man sie am Schlosspark nicht mehr gesehen, die langen Gesichter bei Anhang des Fußball-Landesligisten GSV Moers. Gestern nun fiel bei so manchem Fan der Gelb-Schwarzen die Kinnlade herunter, denn die Moerser erreichten nur ein mageres 1:1 (0:0) gegen den Aufsteiger Borussia Bocholt. „Wir waren in unseren Aktionen oft viel zu hektisch“, so GSV-Trainer Werner Wildhagen, der sagte, nicht enttäuscht u sein.

Was dem Moerser Chef an der Seitenlinie Mut für die kommenden Aufgaben machen sollte: Seine Mannschaft erspielte sich gegen die Borussen zahlreiche Chancen; allein deren Verwertung blieb ein drastisches Manko. Allen voran Mike Möllensiep, der mehrfach mit seinen Kopfbällen am Borussen-Torhüter Marc Tebroke scheiterte oder das Leder neben das Tor köpfte.

Weitaus gelassener als in den letzten Spielen ging die Moerser Hintermannschaft zu Werke; eigentlich hatte sie mit der Elf des Aufsteigers keine großen Probleme. Die Moerser Geduld schien sich nach 62 Minuten auszuzahlen. Da wuchtete Matthias Fröhlich mit dem Kopf den Ball in die Maschen. Der ehemalige Lintforter profitierte dabei von einer präzisen Hereingabe Benjamin Koncics. Doch „Frohsinn durhc Fröhlich“ hatte nur wenige Minuten Bestand. Nach einem Freistoß von Maurice Bill senkte sich der Ball in den GSV-Strafraum. Roy Nijman irritiere aus abseitsverdächtiger Position den Moerser Torhüter Christoph Strauß, und so trudelte die Kugel, ohne dass sie ein GSV-Spieler berührte hätte, ins Netz. Fortan wurden die Gelb-Schwarzen noch wütender. Fast wie bei einem Handballspiel belagerten sie den Bocholter Strafraum. Und die Gäste wehrten sich auf ihre Weise. In den entscheidenden Momenten mal das Bein stehen lassen oder den gegnerischen Spieler umklammern – jedenfalls gab´s für die Moerser letztlich kein Durchkommen mehr.

Auch nicht, als der Bocholter Björn Terode wegen eines rüden Einsteigens gegen nikola Koncic die Rote Karte sah. Die Borussen wehrten sich weiter nach Kräften, während der GSV auch in Überzahl kein Mittel fand, den massiven Riegel zu durchbrechen.


 

 
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