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Borussia Bocholt - BW Zebras Wesel - 27. Spieltag PDF Drucken E-Mail

0:4 – Zebras enttäuschen beim Tabellenführer

Quelle RP-Online

(RP) Fußball-Bezirksligist BW Wesel kassierte gestern beim Tabellenführer Borussia Bocholt eine deutliche 0:4 (0:4)-Niederlage. Trainer Rocco Steinert fand im Anschluss deutliche Worte. "Ich bin enttäuscht. Die erste Halbzeit war eine einzige Katastrophe. Wir haben den Gegner zum Toreschießen eingeladen", wetterte Steinert, dessen Mannschaft in der Tabelle somit weiter auf dem fünften Platz bleibt.

Dem Spitzenreiter reichte gestern eine Halbzeit, um für klare Verhältnisse zu sorgen. Steinert haderte hinterher wieder einmal mit den eklatanten Abwehrschwächen seiner Mannschaft. "Wir machen einfach zu viele individuelle Fehler", sagte er. Bestes Beispiel hierfür war die Entstehung des Bocholter Führungstreffers in der 15. Minute. Zebra-Verteidiger Pierre Schmitz wollte den Ball per Kopf zurück zu seinem Torwart Burak Aydin geben. Dies ging gründlich daneben – das Resultat der missglückten Aktion war ein Eigentor zum 0:1. "Nach dem Gegentreffer haben wir zu schnell die Köpfe hängen lassen", bemängelte der Zebra-Coach.

Die Borussia drückte in der Folge kräftig aufs Tempo und sorgte mit drei weiteren Treffern (35., 40., 44.) bis zur Pause schon für die Entscheidung. Fatmir Packolli, der mit einem Schuss an den Pfosten scheiterte, und Angelo Sicurello vergaben in Hälfte eins die besten Gelegenheiten der Zebras. "Ich habe die Spieler in der Kabine allein gelassen. Sie sollten über diese desolate Leistung nachdenken", meinte Steiner. Beim Thema Personalplanung für die nächste Saison gibt's nichts Neues. "Die Gespräche mit den Spielern laufen noch", erklärte der Zebra-Coach.

Zebras zur Pause schon geschlagen

Quelle: NRZ, Ralf Pollmann

Wesel. Zur Halbzeit hatten die Weseler Zebras ihre Partie bereits abhaken müssen. Beim Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga, Borussia Bocholt, lag die Elf von Trainer Rocco Steinert bereits mit 0:4 im Hintertreffen. Das Ergebnis sollte auch nach 90 Minuten noch Bestand haben.

„In erster Linie ging es uns in der zweiten Halbzeit darum, hier keine richtig fette Klatsche zu bekommen“, meinte Steinert nach dem Abpfiff. Dabei sei seine Truppe nach dem Seitenwechsel sogar „besser und auch spielerisch überlegen“ gewesen. Vor dem gegnerischen Gehäuse blieben die Gäste jedoch harmlos.

Dafür stand nun die Defensive besser als noch im ersten Durchgang. „Da mangelte es an der Abstimmung“, kritisierte der Coach, der sich zur Pause selbst eingewechselt hatte. „Ich habe versucht, ein bisschen die Abwehr zu stabilisieren“, so der an diesem Tag aus der Not geborene Spielertrainer. Kurzfristig hatte Rocco Steinert noch die Absage von Andreas Kotlarek (Wasser im Knie) verkraften müssen.

Den Spitzenreiter auf die Siegerstraße brachte ausgerechnet ein Zebras-Kicker. Pierre Schmitz’ Flugkopfball landete nach einer Viertelstunde unhaltbar im eigenen Netz. In der 33. Minute legten die Platzherren das 2:0 nach. Angelo Sicurello, der frei vor dem Torhüter zu lange zögerte (35.), und Fatmir Packolli mit einem Pfostentreffer (38.) vergaben die besten Chancen. Doch Borussia machte dann den Sack zu (40./45.).

 
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